Ordinary Marketing

User Centered Design

30. Mai 2008 · Keine Kommentare


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Gestern besuchte ich die IT-Profits / LINUX-Tag in Berlin. Einer der Vorträge war von der Firma d-labs und thematisierte das User Centered Design (UCD). Während bei klassischen Softwareprojekten oft ein im stillen Kämmerlein entstandenes Pflichtenheft im Stillen Kämmerlein de Programmierer umgesetzt und erst dann auf die Anwender losgelassen wird, ist der Ansatz beim UCD ein Anderer.
Es beginnt mit einer “360°-Analyse” in der das Umfeld des Anwenders mit seinen Prozessen und Marktanforderungen aufgenommen wird.
Im 2. Schritt, der sogenannten “Synthese”, erfolgt dann gemeinsam mit dem Anwender eine Spezifikation der Anforderungen.
Daraus werden dann im 3. Schritt Spezifikationen erstellt, die permanent (4. Schritt) mit dem Anwender validiert werden. Die Schritte 3 und 4 werden iterativ wiederholt bis das Ergebnis feststeht.

Das Ergebnis sind Prototypen und Gestaltungsvorlagen, die bereits mit dem Anwender abgestimmt sind und die dann effizient und schnell realisiert werden können. Dabei wird schon die künfige Technik (also z.B. Adobe Flex) mit ihren Möglichkeiten berücksichtigt, so das dies keinesfalls idealisierte aber unmachbare Entwürfe sind.

Die Resultate können sich in der Tat sehen lassen. Wen man erlebt hat, wieviel Frustration bei den Anwendern oft mit neuer Software erzeugt wird, kann man hier durch frühzeitige Einbezehung der Anwender die Kosten schnell durch bessere Qualität und verkürtzte Einführungszeiten wieder hereinholen.

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Benötige ich Software zum Kundenbeziehungsmanagement?

17. April 2008 · Keine Kommentare

Kundenbeziehungsmanagement (Engl.: “Customer Relationship Management” oder kurz: CRM) ist eine wichtige Säule jeder Firma oder auch Organisation. Zumindest soweit die Firma oder die Organisation Kunden haben. Es gilt die Kundendaten zentral zu verwalten und diese für die erforderlichen Prozesse mit den Kunden bereitzustellen. Beispiele für Prozesse sind: Akquise, gezielte Information der Kunden über neue Services und Produkte, Kundengewinnungsmaßnahmen, Kundenbindungsmaßnahmen, Serviceabwicklung, Analysen und Reports zum Umsatz, Umsatzprognosen, usw. All dies beruht auf gut gepflegen Stammdaten und Informationen über Aktivitäten mit dem Kunden. In Klweinunternehmen wird dies oft über Outlook oder Excel verwaltet.

Im Kern kann man sagen: Keep reading →

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Lektionen aus der Klage gegen SAP

1. April 2008 · Keine Kommentare

Das Online Magazine Infoworld berichtet (Englisch), das der US Konzern Waste Management nach ca 2 Jahren Projektzeit die deutsche SAP wegen des Scheiterns des Projektes verklagt. Immerhin geht es um mehr al 100 Mio $ Projektsumme, auch für SAP kein Pappenstiel. Da ist das Kind also wieder mal in den Brunnen gefallen. Über die vielen möglichen Gründe kann man nur mutmaßen. WM wirft SAP vor, ein reifes markttaugliches Produkt vorgetäuscht zu haben, dann aber permanent nachentwickelt zu haben. SAP schweigt hierzu, aber es gibt auch Gerüchte, dass der Kunde Spezifikationen häufig korregiert habe.

“SAP said that if Waste Management wished to have the software implemented on a companywide basis, it would have to “start over” and agree to let SAP build a new version of the product with an updated version of its enterprise application platform…”

Zu deutsch: “SAP sagte, das wenn WM wünscht, das die Software über die ganze Company implementiert wird, es einen Neustart mit der aktuellen Enterprise Application Platform geben müßte…” Also nochmal von vorn, natürlich gegen neues Geld. Technisch sicher vernünftig, aber Kundenservice 5-, durchgefallen, setzen.

Was lernen wir?

  • Ab einer bestimmten Größe werden Vertriebsversprechen riskant und unberechenbar.
  • Es lohnt sich, vorab klar (und schriftlich) zu fixieren, welche Leistungsparameter gefordert sind, wie sie gemessen werden und wie verfahren wird, wenn neue Parameter erforderlich sind.
  • Es gibt keine Standartsoftware für komplexe Prozesse in großen Firmen. Hier wird immer angepaßt und maßgeschneidert, es sei denn, die Firma ist bereit (und es ist juristisch möglich) ihre Prozesse radikal zu vereinfachen.

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StudiVZ, HundVZ, KatzenVZ…… jedem seine Community

27. März 2008 · Keine Kommentare

nach dem Erfolg der Community- Portale wie Facebook, myspace oder studiVZ kommen anscheinend nun unsere vierbeinigen Freunde zu Ihrem Recht: So fand ich das Portal dogVZ für Hunde und Hundefreunde. Ich habe auch schon öfter beobachtet, wie nachbars Katze unserem Fernseher zusieht. Vielleicht sind tiergerechte Tastaturen und Mäuse(!) demnächst ein lukrativer Markt.
Spaß beiseite. DogVZ will natürlich den Hundehaltern eine Plattform zum Erfahrungsaustausch bieten. und natürlich den Herstellern von Hundefutter und -accessoires eine super Werbeplattform. Wenns gelingt, wird catVZ bald folgen…..

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The never ending fun: “The blue ball machine”

10. März 2008 · Keine Kommentare

Für Freunde der klassischen “Blue Ball Machine” des Orchestergestützten Nonsens, gibts auch die Neue “Blue Ball Machine 2“. ;-) Wer denkt, die Schädeldecke platzt gleich, der sollte sich das mal ansehen. Also: Ton auf laut und los gehts….

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Der ungewöhnlich gut informierte Kunde

10. März 2008 · Keine Kommentare

Ich erinnere mich manchmal noch mit Grausen an einige Peinlichkeiten der “Uninformiertheit” kurz nach dem Mauerfall: Vor einem Schaufenster mit elektrogeräten stehend, staunte ich über die vielen Bedienknöpfe auf einem Staubsauger und überlegte (leider) laut, was der wohl alles so kann. (Kurz darauf fand ich heraus, das dies alles nur “Design-Noppen” waren.)

Meinesgleichen waren damals sicher einfache Konsumenten und nicht wenige haben damals unkritisch zum Konsumboom beigetragen. Für mich galt es, schnell zu lernen und das tat ich gewissenhaft. Heute rechne ich mich eher zu den Typ “Informierter Kunde”, der Keep reading →

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Wozu braucht man heute noch eine Unternehmensphilosophie?

4. März 2008 · 3 Kommentare

Eigentlich ist doch alles klar: jedes Unternehmen will mehr Profit machen. Dafür sprechen gute Gründe: um die Teilhaber glücklich zu machen, um mehr Geld für investitionen zu haben, um weiter wachsen zu können usw. Das weiß doch jeder.

Dennoch ist dies, vor allem im Klein und Mittelständigen (also Inhabergeführtem ) Unternehmen oft nicht alles. Keep reading →

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Grundlagen für die Auswahl eines CRM, Teil 1

3. März 2008 · 1 Kommentar

Kein Unternehmen kommt heute ohne ein CRM-System (”Customer Relationschip Management” = Kundenbeziehungs-Management) aus, behaupte ich mal. Kundenbeziehung ist ein entscheidernder Schlüssel für den Unternehmenserfolg geworden. Ein CRM hilft hier, einerseits prozesse zu automatisieren und andererseits die Qualität der Kundenbeziehungen zu verbessern. Nichts soll mehr übersehen werden, alles oll verlässlicher werden.

Im allerweitesten Sinne zählt ja auch schon eine Adressdatei wie z.B. Outlook als System zum Kundenmanagement. Ein CRM kann natürlich mehr und unterstützt wesentliche Vertriebs- und Marketingprozesse.

1. Der Kern: Die zentrale Datenhaltung:

Das wichtigste am CRM sind die (Kunden-)Daten. Keep reading →

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Marketing im Kleinunternehmen

29. Februar 2008 · Keine Kommentare

Kleine Unternehmen haben oft ein kleines bis kein Marketingbudget. Unglücklicherweise sieht man das den Firmen oft auch an. Man muß sich nur die vielen selbst erstellten Logos, Werbesprüche und Visitenkarten ansehen, wie sie z.B. in Kleinanzeigen, im Branchenbuch oder anderen Werbeträgern ausliegen. Man sieht auf einem Blick, das es ein Kleinunternehmen ist in dem der Chef mit Word oder Powerpoint die Werbung und Broschüren bastelt. Abgesehen von dem oft geringen ästhetischem Wert ist meist auch die Aussage Dutzendware und verfehlt Ihren Zweck, nämlich das Unternehmen als das Beste aus der Masse hervorzuheben. Noch schlimmer ist eigentlich nur noch, gar kein Marketing zu betreiben.

Was heißt Marketing eigentlich?

Marketing besteht nicht nur aus Werbung, Visitenkarten und Broschüren. Keep reading →

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MyFaves / T-Mobile

12. Dezember 2007 · Keine Kommentare

Derzeit kann man dem Werbespot für MyFaves kaum entkommen. Aufwändig und Kinoreif gedreht, springen nacheinander 5 Menschen zu einem Rad zusammen und rollen durch die Landschaft. Für Intellektuelle ein leichtes Rätsel, soll das Rad aus 5 Menschen doch symbolisieren, dass man 5 Freunde immer “dabei hat”. Praktisch wirkt der Spot aber auf mich etwas übertrieben, und die Vorstellung, was wirklich passiert wenn die letzten Beiden vom Balkon in das menschliche Rad springen, erzeugt leichtes Unbehagen bei mir.

Dabei hätte man die Botschaft viel einfacher und wirkungsvoller rüberbringen können, indem man (ähnlich wie beim iPhone-Werbespo) einfach nur zeigt, wie MyFaves auf dem Telefon funktioniert und aussieht. Das würde sicher Einige begeistern. Schade um den Werbe-Etat, das Video war sicher ziemlich teuer.

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