Ordinary Marketing

Handy Recycling für Alle

1. August 2008 · Kommentar schreiben


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Originally uploaded by meophamman

Ein guter Bekannter hat nun eine Firma gestartet, die alte Handy’s aufkauft und Sie der Wiederverwertung zuführt. Das ganze per Web (2.0). Unter www.asgoodas.nu („As Good As New“, „So gut wie neu“) sollen die Teile aufgekauft werden. Vielleicht ist dies ja ein neuer Trend im Web, nach den vielen Verkaufs-Webshops nun die Ankaufs-Webshops zu bauen.

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User Centered Design

30. Mai 2008 · Kommentar schreiben

 


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Originally uploaded by Stephan’s Place

Gestern besuchte ich die IT-Profits / LINUX-Tag in Berlin. Einer der Vorträge war von der Firma d-labs und thematisierte das User Centered Design (UCD). Während bei klassischen Softwareprojekten oft ein im stillen Kämmerlein entstandenes Pflichtenheft im stillen Kämmerlein der Programmierer umgesetzt und erst dann auf die Anwender losgelassen wird, ist der Ansatz beim UCD ein Anderer.
Es beginnt mit einer „360°-Analyse“ in der das Umfeld des Anwenders mit seinen Prozessen und Marktanforderungen aufgenommen wird.
Im 2. Schritt, der sogenannten „Synthese“, erfolgt dann gemeinsam mit dem Anwender eine Spezifikation der Anforderungen.
Daraus werden dann im 3. Schritt Spezifikationen erstellt, die permanent (4. Schritt) mit dem Anwender validiert werden. Die Schritte 3 und 4 werden iterativ wiederholt bis das Ergebnis feststeht.

Das Ergebnis sind Prototypen und Gestaltungsvorlagen, die bereits mit dem Anwender abgestimmt sind und die dann effizient und schnell realisiert werden können. Dabei wird schon die künfige Technik (also z.B. Adobe Flex) mit ihren Möglichkeiten berücksichtigt, so das dies keinesfalls idealisierte aber unmachbare Entwürfe sind.

Die Resultate können sich in der Tat sehen lassen. Wen man erlebt hat, wieviel Frustration bei den Anwendern oft mit neuer Software erzeugt wird, kann man hier durch frühzeitige Einbezehung der Anwender die Kosten schnell durch bessere Qualität und verkürtzte Einführungszeiten wieder hereinholen.

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Benötige ich Software zum Kundenbeziehungsmanagement?

17. April 2008 · Kommentar schreiben

Kundenbeziehungsmanagement (Engl.: „Customer Relationship Management“ oder kurz: CRM) ist eine wichtige Säule jeder Firma oder auch Organisation. Zumindest soweit die Firma oder die Organisation Kunden haben. Es gilt die Kundendaten zentral zu verwalten und diese für die erforderlichen Prozesse mit den Kunden bereitzustellen. Beispiele für Prozesse sind: Akquise, gezielte Information der Kunden über neue Services und Produkte, Kundengewinnungsmaßnahmen, Kundenbindungsmaßnahmen, Serviceabwicklung, Analysen und Reports zum Umsatz, Umsatzprognosen, usw. All dies beruht auf gut gepflegten Stammdaten und Informationen über Aktivitäten mit dem Kunden. In Kleinunternehmen wird dies oft über Outlook oder Excel verwaltet.

Im Kern kann man sagen: Weiterlesen →

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Lektionen aus der Klage gegen SAP

1. April 2008 · Kommentar schreiben

Das Online Magazine Infoworld berichtet (Englisch), das der US Konzern Waste Management nach ca 2 Jahren Projektzeit die deutsche SAP wegen des Scheiterns des Projektes verklagt. Immerhin geht es um mehr al 100 Mio $ Projektsumme, auch für SAP kein Pappenstiel. Da ist das Kind also wieder mal in den Brunnen gefallen. Über die vielen möglichen Gründe kann man nur mutmaßen. WM wirft SAP vor, ein reifes markttaugliches Produkt vorgetäuscht zu haben, dann aber permanent nachentwickelt zu haben. SAP schweigt hierzu, aber es gibt auch Gerüchte, dass der Kunde Spezifikationen häufig korregiert habe.

„SAP said that if Waste Management wished to have the software implemented on a companywide basis, it would have to „start over“ and agree to let SAP build a new version of the product with an updated version of its enterprise application platform…“

Zu deutsch: „SAP sagte, das wenn WM wünscht, das die Software über die ganze Company implementiert wird, es einen Neustart mit der aktuellen Enterprise Application Platform geben müßte…“ Also nochmal von vorn, natürlich gegen neues Geld. Technisch sicher vernünftig, aber Kundenservice 5-, durchgefallen, setzen.

Was lernen wir?

  • Ab einer bestimmten Größe werden Vertriebsversprechen riskant und unberechenbar.
  • Es lohnt sich, vorab klar (und schriftlich) zu fixieren, welche Leistungsparameter gefordert sind, wie sie gemessen werden und wie verfahren wird, wenn neue Parameter erforderlich sind.
  • Es gibt keine Standartsoftware für komplexe Prozesse in großen Firmen. Hier wird immer angepaßt und maßgeschneidert, es sei denn, die Firma ist bereit (und es ist juristisch möglich) ihre Prozesse radikal zu vereinfachen.

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StudiVZ, HundVZ, KatzenVZ…… jedem seine Community

27. März 2008 · Kommentar schreiben


Don’t jump when the ceiling is low

 

Originally uploaded by Hobo pd

nach dem Erfolg der Community- Portale wie Facebook, myspace oder studiVZ kommen anscheinend nun unsere vierbeinigen Freunde zu Ihrem Recht: So fand ich das Portal dogVZ für Hunde und Hundefreunde. Ich habe auch schon öfter beobachtet, wie nachbars Katze unserem Fernseher zusieht. Vielleicht sind tiergerechte Tastaturen und Mäuse(!) demnächst ein lukrativer Markt.
Spaß beiseite. DogVZ will natürlich den Hundehaltern eine Plattform zum Erfahrungsaustausch bieten. Und natürlich den Herstellern von Hundefutter und -accessoires eine super Werbeplattform. Wenns gelingt, wird catVZ bald folgen…..

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The never ending fun: „The blue ball machine“

10. März 2008 · Kommentar schreiben

Für Freunde der klassischen „Blue Ball Machine“ des Orchestergestützten Nonsens, gibts auch die Neue „Blue Ball Machine 2„. ;-) Wer denkt, die Schädeldecke platzt gleich, der sollte sich das mal ansehen. Also: Ton auf laut und los gehts….

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Der ungewöhnlich gut informierte Kunde

10. März 2008 · Kommentar schreiben

Ich erinnere mich manchmal noch mit Grausen an einige Peinlichkeiten der „Uninformiertheit“ kurz nach dem Mauerfall: Vor einem Schaufenster mit elektrogeräten stehend, staunte ich über die vielen Bedienknöpfe auf einem Staubsauger und überlegte (leider) laut, was der wohl alles so kann. (Kurz darauf fand ich heraus, das dies alles nur „Design-Noppen“ waren.)

Meinesgleichen waren damals sicher einfache Konsumenten und nicht wenige haben damals unkritisch zum Konsumboom beigetragen. Für mich galt es, schnell zu lernen und das tat ich gewissenhaft. Heute rechne ich mich eher zu den Typ „Informierter Kunde“, der Weiterlesen →

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Wozu braucht man heute noch eine Unternehmensphilosophie?

4. März 2008 · 3 Kommentare

Eigentlich ist doch alles klar: jedes Unternehmen will mehr Profit machen. Dafür sprechen gute Gründe: um die Teilhaber glücklich zu machen, um mehr Geld für investitionen zu haben, um weiter wachsen zu können usw. Das weiß doch jeder.

Dennoch ist dies, vor allem im Klein und Mittelständigen (also Inhabergeführtem ) Unternehmen oft nicht alles. Weiterlesen →

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Grundlagen für die Auswahl eines CRM, Teil 1

3. März 2008 · 1 Kommentar

Kein Unternehmen kommt heute ohne ein CRM-System („Customer Relationschip Management“ = Kundenbeziehungs-Management) aus, behaupte ich mal. Kundenbeziehung ist ein entscheidernder Schlüssel für den Unternehmenserfolg geworden. Ein CRM hilft hier, einerseits prozesse zu automatisieren und andererseits die Qualität der Kundenbeziehungen zu verbessern. Nichts soll mehr übersehen werden, alles oll verlässlicher werden.

Im allerweitesten Sinne zählt ja auch schon eine Adressdatei wie z.B. Outlook als System zum Kundenmanagement. Ein CRM kann natürlich mehr und unterstützt wesentliche Vertriebs- und Marketingprozesse.

1. Der Kern: Die zentrale Datenhaltung:

Das wichtigste am CRM sind die (Kunden-)Daten. Weiterlesen →

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Marketing im Kleinunternehmen

29. Februar 2008 · Kommentar schreiben

Kleine Unternehmen haben oft ein Kleines bis kein Marketingbudget. Unglücklicherweise sieht man das dem Firmenauftritt oft auch an. Man muss sich nur die vielen selbst erstellten Logos, Werbesprüche und Visitenkarten ansehen, wie sie z.B. in Kleinanzeigen, im Branchenbuch oder anderen Werbeträgern ausliegen. Man sieht auf einem Blick, das es eine mit Word oder Powerpoint gebastelte Werbung oder Broschüre ist. Abgesehen von dem  ästhetischen Wert der ja meist Anschauungssache ist, ist leider oft auch die Aussage Dutzendware und verfehlt Ihren Zweck, nämlich das Unternehmen als das Beste seiner Art aus der Masse hervorzuheben. Kein Marketing ist aber auch keine Lösung.

Was heißt Marketing eigentlich?

Marketing besteht nicht nur aus Werbung, Visitenkarten und Broschüren. Zum Marketing zähle ich alle Maßnahmen, die den Verkauf der Produkte bzw. Dienstleistungen des Unternehmens befördern. In Reihenfolge des Ablaufs zählen dazu:

  • Marketingstrategieplan inkl. Marktanalyse
    • Markanalyse
    • Ist-Aufnahme der Stärken und Schwächen der eigenen Produkte/Dienstleistungen inkl. Profitabilitätsbetrachtung
    • Maßnahmenkatalog (Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit, Webseiten, Corporate-Idendity (also der optische Stil des Unternehmens), Werbemittel, Ausstellungen und Messen, Community (das Erzeugen und Bedienen einer Kundengemeinschaft im Internet), Leads (das Erzeugen von Interessenten) usw.)
    • ggf. Vorgaben für das Produkt/die Dienstleistung entwickeln
  • Marketing- (Umsetzungs-)plan, inkl. Budget für mindestens ein Jahr
  • Umsetzung, Werkzeuge (CRM-Systeme, Kundendatenbanken etc) und Kontrolle (Was habe ich mit welchen Mitteln erreicht?)

Warum ist das alles so wichtig? Nun, man sollte eben von vornherein wissen was man tut und was man davon erwarten kann. Das ganze Unternehmen wird auf ein (erreichbares) Ziel ausgerichtet und die dafür erforderlichen Maßnahmen werden geplant.

Wie kann also ein Kleinunternehmen mit kleinem Budget Marketing sinnvoll einsetzen?

Auch hier sollte als erstes klar sein, welche Stärken das Unternehmen am Markt hat. Wo kommen die meisten Kunden her? Kann ich den Erfolg mit existenten Kunden auf weitere Kunden oder Kundengruppen übertragen? usw. Wer sind meine Wettbewerber und was unterscheidet uns? Dies nennt man Marktanalyse und das kann vom Unternehmer oft wirklich selbst sehr gut getan werden, wenn er in direktem Kontakt mit den Kunden steht. Schon eine einfache Exceltabelle kann hier viel helfen: (Jahr|Kunden|Branche|Umsatz|Umsatz/Produkt|Umsatz verloren|Pofit|Art der Dienstleistung|….) Das muss man natürlich den konkreten Fall anpassen. So eine Exceltabelle lässt sich leicht sortieren und hierbei kann man schon oft auch überraschende Erkenntnisse gewinnen. Wichtig ist, dass man genau weiß woraus sich der Umsatz zusammensetzt und wie profitabel die einzelnen Segmente sind und wie sich die Segmente über die Zeit entwickeln. So kann ehemals profitables heute unprofitabel geworden sein. Solche Entwicklungen muss man erkennen und vorhersehen um rechtzeitig andere, kommende Segmente zu entwickeln.

Wenn man über diese Punkte Klarheit hat, kommt es darauf an, die richtige Strategie zu entwickeln. Hier sollte man sich nicht scheuen, externe Meinungen hinzuzuziehen, um ein „Schmoren im eigenen Saft“ zu vermeiden. Die Strategie legt die Ziele fest und bildet die Grundlage für einen Maßnahmeplan. Sie kann auch dazu führen, dass neue Produkte/Dienstleistungen erstellt werden müssen. Dies nennt man Produktmarketing und ist ein weiterer und oft komplexer Prozess um Qualität und Usability (Benutzbarkeit).

Nun hat man den Markt, also das Bedürfnis bzw. die Verkaufschance für seine Produkte und Dienstleistungen definiert, man weiß was man erreichen will (mehr (neue) Kunden/mehr Profit/ mehr Umsatz pro Kunde) und kann sich nun an das „Wie“ machen: Wie erreiche ich das Ziel? Auch das hängt stark von dem Strategieplan ab, wer z.B. Zeitungsdruckmaschinen verkauft, muss keine Werbung beim Bäcker auslegen. Für den Betreiber einer Freizeitanlage kann aber genau das (Werbung beim Bäcker) eine gute Idee sein. Der Druckmaschinenhersteller wird sich eher auf Medienkongressen- und Messen präsentieren.

Zurück zum Kleinunternehmen.

Hier der Baukasten für Marketing in kleinen Unternehmen:

  1. Es sollte eine detaillierte Markt- und Ist-Analyse anstreben. Dies ist eine permanente Aufgabe, bei deren Initialisierung man sich beraten lassen kann und die man dann in Eigenregie weiterführt. Hierzu zählt auch die Auswahl eines CRM bzw. einer Kundendatenbank.
  2. Den Strategieplan sollte man unbedingt mit einem Externen Berater erarbeiten, schon um den Blickwinkel zu erweitern und um forciert und kurzfristig ein Ergebnis zu erzielen. (1-2 Wochen)
  3. Der eigentliche Marketing- (Umsetzungs-) plan ist ebenfalls mit Hilfe eines Experten schnell und solide erstellbar. (1-2 Wochen)
  4. Die Umsetzung kann mit eigener Kraft erfolgen, wenn man über die Zeit und Erfahrung verfügt. Ansonsten kann man einen Marketingmanager einstellen oder projektbezogen einen Freelancer beauftragen. Man soll hierbei unbedingt eine Ergebniskontrolle durchführen und dies mit professionellen Werkzeugen wie einem CRM unterstützen.

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